In einer auf Augenhöhe geführten Partie gegen einen starken, aber doch noch weitaus stärker erwarteten Tabellendritten, der JFG Steigerwald gingen die FC-Mädels, nach einem fälligen Weckruf der Trainerin in der Kabine, hoch konzentriert ins Spiel.

 

Und konnten bereits nach sieben Minuten nach perfektem Zuspiel verdient mit 1:0 in Führung gehen. Dabei lies die vollkommen freistehende Anna Konrad der gegnerischen Torhüterin bei ihrem plazierten Abschluß keinerlei Abwehrchance.

Nun versuchte der FC den wohl doch ein wenig überraschten Gast durch eine sehr aufwendige Defensivarbeit aller Mannschaftsteile verbunden mit kontrollierten Vorstößen nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dadurch hatte man das Spiel über weite Strecken der ersten Halbzeit wirklich gut im Griff. Bis zwei Minuten vor der Pause den Gästen durch einen nicht unhaltbaren Fernschuß der überraschende Ausgleich gelang.

Doch zeigten die Mädels vom Buchauer Berg enorme Moral und konnten buchstäblich in letzter Sekunde durch Michaela Sebald mit einem direkt verwandelten Freistoß den alten Abstand wieder herstellen.

Im zweiten Abschnitt kam die JFG etwas besser ins Spiel, wobei Vielversprechendes oft nur aus der Distanz gelang. Und so war es erneut ein Fernschuß der den neuerlichen Ausgleich herstellen konnte. Doch bereits vier Minuten später gelang einer klasse aufgelegten Michaela Sebald per Kopf, nach einem von Sarah Stieg scharf herein geschlagenen Eckball, die erneute Führung. In der nun folgenden von einigen guten Torgelegenheiten auf beiden Seiten geprägten Schlußviertelstunde hätte einerseits der Ausgleich doch noch fallen können, aber andererseits hätte der FC den Sack auch mehrmals zu machen können.

Somit blieb es bei einem viel umjubelten pegnitzer 3:2 gegen den vorjährigen oberfränkischen BOL-Meister. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß in einer sehr ausgeglichenen Partie, mit ebenso unauffälliger wie tadellosen Schiedsrichterleistung, die Pegnitzerinnen verdient drei Punkte gewonnen haben, weil sie den Sieg wohl ein ganz klein wenig mehr wollten als der Gegner.

Lohn hierfür Tabellenplatz fünf und damit aktuell bestplatzierter Aufsteiger.